Intertreck

 

 


Seidenstrasse
China – Kirgisien

Auf der alten Karawanenstrasse von Peking über den Karakorum-Highway. Blick auf den 7500 m hohen Muztagata. Über ­einsame Hochebenen und über die Tien Shan-Bergkette nach Kirgisien.

Bei dieser Reise sind wir meistens über Land und nicht per Flug unterwegs:
Mit dem Zug, mit dem gecharterten Fahrzeug, zu Fuss oder auf dem Kamel, in Kirgisien auch auf dem Pferd (reiten freiwillig). So können wir die Veränderungen der Landschaft hautnah ­miterleben. Nur die ganz grossen Distanzen legen wir mit dem Flugzeug zurück.

 
Intertreck Broschüre 2013
 

 

 

 

China grosse Mauer

 







Seidenstrasse
Die Reise des Lebens ...

Die Seidenstrasse hat über die Jahrtausende nichts von ihrer Faszination verloren. Eroberer, Handelskarawanen, Missionare und Künstler haben auf dieser Route, die sich auf mehrere Arme aufteilte, ihre Spuren hinterlassen.

Diese Reise bietet deshalb eine Fülle von Eindrücken – wir erleben in Peking und Xian Kultur in höchster Konzentration. In China und Kirgisien entdecken wir die unterschied­lich­sten, für uns fremdartigen und traumhaften Landschaftstypen mit Blumenwiesen, mächtiger Bergwelt, Gletschern, Wüsten und tiefblauen Seen.

Wir besuchen grosse Städte, wandern auf und entlang der Grossen Mauer, bewundern die Mogao-Grotten, zu Fuss und, wenn Sie möchten, per Kamel sind wir vor der einmaligen Kulisse des 7500 m hohen Muztagata unterwegs. Auf Wunsch können Sie in Kirgisien auch einen Ausflug zu Pferd in den Tien Shan-Bergen machen.

Preise / Reisedaten /Anforderungen

     

Reisekalender

Übersicht aller Intertreck-Reisen sortiert nach Datum.
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Die Grosse Mauer
Foto: Astrid Stähli

 

 

Himmelstempel in Peking
Foto: Hugo Gasser

 

 

Die Terracotta-Armee in Xian
Foto: Hugo Gasser

 

 



Mogao-Grotten bei Dunhuang
Foto: Heidi Wettstein

 




Wüstenlandschaft in Dunhuang
Foto: Gerhard Stähli

 

 

Tuya-Tal bei Turfan
Foto: Ruedi Obrecht

 



Magisch schöner Kara Kul-See
Foto: Astrid Stähli

 

 



Gewürzmarkt in Kashgar
Foto: Erich Marti

 

 



Yurten bei Tash Rabat
Foto: Hugo Gasser


Begegnung unterwegs
Foto: Heidi Wettstein

 

 

 

 

 

Das werden Sie erleben:

1. und 2. Tag Peking
Linienflug Zürich – Istanbul – Peking. Besuch des Tiananmen-Platzes und des National Theaters. Hotelübernachtung.

3. Tag Lama-Tempel, Hutongs und Verbotene Stadt
Besuch des Lama-Tempels und der Hutongs (schmale, traditionelle Strassen). Dann geht es in die Verbotene Stadt mit den unendlich vielen Vorplätzen, Stufen, Schwellen, Hallen … In den unzähligen Seitentrakten sind ungeahnte Schätze aus dem alten China aufbewahrt. Abends Besuch einer eindrücklichen Acrobatic Show.

Grosse Mauer und Xian

4. und 5. Tag Wanderung
Besuch des Himmelstempels und Fahrt zur Grossen Mauer. Nicht nur ein kurzer Besuch steht auf dem Programm: Wir wandern drei Stunden entlang und auf der Grossen Mauer. Übernachtung im einfachen Gasthaus. Am 5. Tag weitere Wanderung von drei Stunden. Wir fahren zurück nach Peking und an den Bahnhof. Im Zug geht es abends durch die weiten Ebenen. Die vielen Eindrücke, die wir dabei erhalten, lassen uns die Grösse des Landes erahnen. Übernachtung im Zug.

6. Tag Terracotta-Armee
Xian war lange Zeit die Hauptstadt Chinas, von 1066 bis 221 vor Christus, und damals die grösste Stadt der Welt. Der Grund, Xian zu besuchen, ist die Terra­cotta-Armee, welche das Grab des Kaisers Qin Shi Huang schützen soll.
Etwa 7000 lebensgrosse Soldaten, jeder anders, mit echter, vollständiger Bewaffnung ausgerüstet, teilweise mit Pferden, schlummern hier unter der Erde. Etwa 700’000 Sklaven waren vor 2200 Jahren während 36 Jahren mit harter, fachmännischer Arbeit beschäftigt. Übernachtung im Hotel.

7. Tag Zweite Terracotta-Armee
Am frühen Morgen sind wir zu Fuss oder per Fahrrad auf der antiken Stadtmauer unterwegs. Wir besuchen den Morgenmarkt, staunen über die alten Quartiere mit den engen Gassen innerhalb der Stadtmauer und der modernen Stadt ausserhalb der Mauer. Am Nachmittag folgt ein weiterer Höhepunkt unserer Reise: Der Besuch der Ausgrabungsstätte der Terracotta-Armee von Kaiser Han. Erst in den 90er Jahren entdeckte man die etwa 40000 Tonfiguren. Wir erhalten einen Einblick in die Ausgrabungen und besuchen das moderne Museum. Hotel in Xian.

Der Nordwesten

8. und 9. Tag Die buddhistischen Mogao-Grotten von Dunhuang
Flug von Xian nach Dunhuang.
Die Mogao-Grotten in der Nähe der Oasenstadt Dunhuang sind die bekanntesten und ältesten buddhistischen Heiligtümer Chinas. Generationen von Mönchen haben vom 4. bis zum 14. Jahrhundert Grotten in eine lange Sandsteinwand geschlagen und ausgemalt. Gegen 500 Grotten mit über 2400 bemalten Stuckskulpturen und zahllosen Fresken sind trotz Kriegen und Plünderungen erhalten geblieben.
Die Darstellungen der Wandmalereien finden auf der Welt nicht ihresgleichen – ein detailliertes Sittengemälde der damaligen asiatischen Welt: Reiter- und Jagdszenen, Männer und Frauen in eleganten Gewändern. Hotel. Am Morgen des 9. Tages Fahrt zum Informationszentrum und danach Besuch der einzigartigen Mogao-Grotten. Wir lassen uns Zeit für diesen Besuch. Am Nachmittag Fahrt zum Bahnhof und per Zug nach Turfan. Hotel.

Turfan

10. und 11. Tag
Die Oase Turfan liegt mitten in der Wüste – auf 154 m unter Meer. Die Bewässerung erfolgt mittels eines Jahrhunderte alten Bewässerungssystems. Besichtigung von Traubentrocknungs-Speichern, der Ruine von Jiahoe, des Emin-Minarettes und Besuch der Flaming Mountains. Hotelübernachtung.

Am Nachmittag des 11. Tages fahren wir nach Urumchi. Mit dem Flugzeug erreichen wir mit Kashgar einen weiteren Höhepunkt unserer Reise entlang der Seidenstrasse. Kashgar ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der alten und neuen Seidenstrasse. Hotelübernachtung.

Kashgar

12. Tag Sonntagsmarkt
Kashgar liegt auf 1500 m am Rande der Wüste Taklamakan im Tarimbecken und am Fusse des Pamir-Gebirges. Wir besuchen den berühmten Markt. Tiere wechseln ihren Besitzer und wir können die lebhaften Verkaufsverhandlungen verfolgen. Übernachtung im Hotel.

Karakorum-Highway
13. Tag Karakorum-Highway, eine fast endlose Passfahrt mit Sicht auf 8000er
In Kashgar beginnt eine Neuauflage des Südabstechers der Seidenstrasse nach Pakistan und Indien, der Karakorum-High­way.
Es ist wohl eine der schönsten, abwechslungsreichsten, verrücktesten und mit ihren 1300 km wahrscheinlich die längste Passstrasse der Welt.

Bald einmal haben wir die Oase von Kashgar hinter uns gelassen, fahren kurz durch eine karge Ebene, Ausläufer der Wüste Taklamakan, und erreichen die ersten, noch sanften, kahlen Hügel des Karakorums. Die Hügel türmen sich zu schroffen Felsen und wir fahren durch tiefe Schluchten.

Die Strasse windet sich stetig aus dem inner­asiati­schen Becken in die Höhe und wir erreichen ein Hochplateau. Die Berge bekommen wieder sanfte Formen, sie sind aber 4000 bis 6000 m hoch, die höchsten mit Schnee bedeckt. Die Fahrt geht am 7700 m hohen Kongur Shan vorbei, dem Kara Kul-See, 3900 m, und dem 7500 m hohen Muztagata entgegen. Hotelübernachtung auf etwa 3100 m.

14. Tag Kara Kul-See und Muztagata, 7500 m
Einige Stunden verbringen wir am Kara
Kul-See, dem Juwel zu Füssen des Muztagata. Eine Wanderung oder ein Ritt auf dem Kamel dem See entlang eröffnet uns fantastische Ausblicke in die Berg­welt. Fahrt zurück nach Kashgar. Hotel.

15. Tag Kashgar
Ein besonderes Erlebnis ist der grosse, malerische Bazar. Spaziergang durch die Altstadt. Übernachtung im Hotel.

Über das Tien Shan-Gebirge nach Kirgisien

16. Tag Torugart-Pass, 3752 m
Nach einer Fahrt über den Torugart-Pass
erreichen wir Kirgisien mit seinen weiten Hochebenen und ariden Bergen. Die Gesteins­formationen leuchten in Farben von rosa bis grün. Gegen Abend erreichen wir eine Karawanserei. Yurte.

17. Tag Wiesen mit Edelweiss
Wir wandern hinauf zu einem Pass. Der Blick auf die Hochebenen und gegen Westen auf die hohen Berge, die das Fergana-Tal abschliessen, ist einzigartig. Die Wiesen mit Hunderten von Edelweissen sind faszinierend. Wer möchte kann heute einen Ruhetag bei den Yurten einlegen. Nacht in der Yurte.

18. Tag Fahrt nach Naryn
Die Weite und Kargheit der Landschaft und die Sicht auf die hohen Berge während unserer heutigen Fahrt sind beeindruckend. Übernachtung im Gasthaus.

19. Tag Son Kul-See
Heute fahren wir über den Moldo-Pass in die Region des wunderschönen Son Kul-Sees. Die Landschaft hier ist ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Yurte.

20. Tag
Wanderung am Vormittag. Immer wieder begegnen wir Hirten mit ihren Herden. Dann fahren wir weiter über den Kalmak-Pass,
3447 m, nach Kochkor, wo wir in einem Bed & Break­fast übernachten.

Issyk Kul-See und Boom Canyon

21. und 22. Tag Issyk Kul-See
Heute erreichen wir den Issyk Kul-See, der sich 180 km lang und 60 km breit in einer riesigen Mulde zwischen ariden, bis zu 4000 m hohen, Gebirgszügen ausbreitet.

23. Tag Wanderung im Boom Canyon
Fahrt zum Boom Canyon. Wan­derung im Canyon aus rotem Sand­stein. Später Fahrt durch das Chu-Tal nach Bishkek. Unterwegs be­suchen wir die Ruine des Burana Towers und das Feld mit den Balbals (Steinfiguren). Hotel.

24. Tag Bishkek
Wir besuchen den grossen Markt in Bishkek. Auf Wunsch können Sie das Museum besichtigen – oder haben noch etwas Zeit, die Stadt zu entdecken. Einige Stunden im Hotel.

25. Tag
Flug via Istanbul zurück nach Zürich.


Anforderungen
Die Reise ist anspruchsvoll, weil sich die Verkehrsmittel und -wege nicht immer in idealem Zustand befinden. Die Infrastruktur ist oft einfach. Es ist ein Schweizer Reiseleiter mit dabei.
An der Grossen Mauer, am Kara Kul-See und in Kirgisien machen wir Wanderungen, pro Tag zwei bis fünf Stunden.

Übernachtungen
In Hotels, Gasthäusern, einmal im Zug und dreimal in Yurten.

 

Diese Reise ist auch als Individualreise gut geeignet. Bitte rufen Sie uns an.

 

China Seidenstrasse, Reise in Gruppe,
mit Schweizer Reiseleitung

Reisedauer

25 Tage

Reisedaten 2018 11.07.18 - 04.08.18
  15.08.18 - 08.09.18

Preise

Fr. 6610.-

inkl. Taxen auf Langstreckenflug Fr. 379.-

Alle Preise pro Person im Doppelzimmer, inkl. Flüge ab Zürich

 

Leistungen / Rabatte

 

Auszug aus dem Tagebuch
der Reiseleiterin

Heute verlassen wir die mystische Stadt Kashgar und machen uns Richtung Pakistan auf. Das Hauptgepäck lassen wir im Hotel zurück, so wird der Bus die mehreren tausend Höhenmeter schneller zurücklegen können. Wie warm es doch bereits ist, war es wirklich nötig, die wärmeren Kleider anzuziehen? Nach einer Stunde Fahrt halten wir in Upal um Brot und Melone zu kaufen – natürlich fasziniert uns auch das geschäftige Treiben an den Marktständen und in den Kaffeestuben. Das Brot verbreitet einen herrlichen Duft im Bus – bereits sind wir wieder hungrig und vertilgen die noch warmen Fladenbrote.

Was für Wetter wird uns auf dem Karakorum-Highway erwarten? Werden wir freie Sicht auf den Muztagata, den Vater der Eisberge haben? Kurz nach Upal erscheint im Dunst eine weisse Fläche: der 7719 Meter hohe Kongur Shan. "Stop, stop wir wollen fotografieren!" Für den Fahrer ist es nicht immer einfach, unseren Wünschen zu entsprechen, darf der Bus doch nur anhalten, wenn entsprechende Haltestellen vorhanden sind. Langsam gewinnen wir an Höhe, die beidseits des Flusslaufes entlang verlaufenden Sandsteinberge sind steil und bestehen oft nur aus vegetationslosen Geröllhalden. Immer wieder wird die Strasse von Steinlawinen und Wasserläufen beschädigt, was den Unterhalt der Strasse sehr kostspielig macht und den Fahrern höchste Aufmerksamkeit abverlangt. Wer den Film "Der Drachenläufer" von Marc Forster gesehen hat, erkennt einige Strassenabschnitte wieder.

Langsam gewinnen wir an Höhe. Plötzlich reisst der Himmel auf und die Spitze des Muztagata erscheint über unseren Köpfen. Immer wieder möchten wir anhalten, um die unendliche Schönheit der Schneeberge zu geniessen und festzuhalten. Die Landschaft hat sich schlagartig geändert. Vor uns liegt ein sanftes Tal, das grüne Grasland und die weidenden Jaks faszinieren uns. Bei jedem Stop wird die Luft kühler, frischer, aber auch dünner! Gut, haben wir kleidermässig vorgesorgt!!

Auf der h öchsten Stelle der Fahrt, auf dem rund 4100 Meter hohen Subashi Daban Pass liegt sogar Neuschnee. Nach mehr als 7 Stunden erreichen wir bei bestem Wetter Tashkurgan ... keine einzige Wolke trübt den Himmel, die imposante Festung zeigt sich im besten Licht. Das Wetter wechselt ausserordentlich schnell und wolkenlose Tage sind selten. Wie schön wäre es, wenn wir auch für die morgige Wanderung so strahlendes Wetter hätten!

 
     
 
Reisegarantie

 

 

Weitere Auskünfte
erhalten Sie bei Intertreck, Andrea Fuchs

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