Intertreck

 

 


Himalaya Overland von Spiti nach Ladakh

Fahrt über die höchsten Pässe der Welt von der Himalaya-Südseite nach Ladakh.
Alle Übernachtungen in Hotels, Gasthäusern und festen Zeltcamps (mit Hotelservice und normalen Betten).

Mit mehreren Wanderungen und kulturellen Exkursionen
Grossartige Berglandschaften und archaische Kulturen in Lahaul, Kinnaur und Spiti entdecken. Eintauchen in die Kultur und Erleben der Natur in Ladakh. Wir sind per Fahrzeug unterwegs und machen mehrere Wanderungen.

Diese Reise führt uns in die entlegensten Regionen des indischen Himalaya. Hier haben sich viele Religionen getroffen und zu einem friedlichen Nebeneinander gefunden. Neben dem tibetischen Buddhismus finden wir hier auch Hinduismus und Schamanismus, besonders in den abgelegenen Tälern.


Intertreck Broschüre 2013
       
 

 


Foto: Annalies Walter


Der Bhimkali-Tempel in Sarahan, Himalaya-Südseite
Foto: Gerhard Stähli



Fruchtbare Felder bei Nako, 3600 m
Foto: Gerhard Stähli






Kloster Likir
Foto: Gerhard Stähli

 



Per Auto über den Kunzum
La-Pass, 4550 m
Foto: Gerhard Stähli

 

Stupa in Ladakh, Himalaya-Nordseite
Foto: Gerhard Stähli

Am Tso Moriri-See

Am Tso Moriri-See
Foto: Hanspeter Feuz

 



Berglandschaft
Foto: Annelies Walter

 

Foto: Annalies Walter


Fixes Zelt-Camp in der Bergwelt, fast wie auf einer Safari
Foto: Heidi Wettstein

Das Dorf Nako mit dem Smaragdsee Foto: Annalies Walter

 


 

Preise / Reisedaten / Anforderungen


Das werden Sie erleben:

1. und 2. Tag
Linienflug Zürich – Delhi. Per Zug und Fahrzeug reisen wir via Chandigarh nach Shimla im Himalaya. Hotelübernachtung.

3. Tag Shimla, 2206 m
Die Engländer haben die Stadt als Hill Station gegründet. Wir erholen uns von der Anfahrt und besuchen den Bazar.

4. und 5. Tag Start zur Reise mit Fahrzeugen auf der Himalaya-Südseite, durch Kinnaur nach Spiti
Wir fahren von Shimla nach Osten, entlang des Sutlej-Flusses, der am Kailash entspringt, und gewinnen an Höhe. Es geht immer tiefer ins Gebirge hinein, durch traumhaft schöne Landschaften. Unser Weg führt zwischen Hügeln mit üppiger Vegetation hindurch, später höher hinauf, und je nördlicher wir fahren, je trockener wird es. In Rampur besichtigen wir den Königspalast. Wir folgen dem Sutlej und fahren nach Sarahan hinauf. Hier schauen wir uns den wunderbaren, hölzernen Bhimakali-Tempel an.

Am 5. Tag biegen wir ins tief eingeschnittene Baspa-Tal ein und fahren nach Sangla, zuerst über eine gute Strasse, die aber trotzdem abenteuerlich wirkt: Sie ist aus den steilen Felswänden heraus-gehauen. Die Landschaft wird weiter, die Gegend Engadinmässig.

6. und 7. Tag Kloster Tabo mit Kunst von Weltrang
Bummel durch das schmucke Sangla mit seinen Holzhäusern. Wir fahren zurück zum Sutlej-Tal und weiter in Richtung Tibet. In Khab sind wir in Sichtweite der Grenze und biegen nach Norden ab. Von hier aus ist der Spiti-Fluss unser Begleiter. Weiterfahrt nach Nako mit seinem Smaragdsee. Die Landschaft ändert sich rasch, sie wird karg, trocken und steinig. Die Vegetation hat einen schweren Stand auf über 3500 m Höhe.

Wir besuchen das Kloster Tabo mit Kunst von Weltrang. Das Kloster ist einmalig schön und hinterlässt beim Besucher bleibende Eindrücke. Gegen Abend am 7. Tag sehen wir hoch oben ein Dorf und das Kloster Dankhar, wie ein Adlernest, förmlich am Berg kleben. Wir besuchen das hochinteressante Kloster. Die Fahrten unterbrechen wir mit Stopps und kleinen Wanderungen. Übernachtungen im festen Zeltcamp.


8. Tag Wanderungen im Pin Valley
Wir verbringen den Tag im lieblichen Pin Valley und im Lingti Valley mit Besuch des Klosters Lalung mit 1000-jährigen plastischen Gottheiten. Wir wandern zu zwei schönen Dörfern. Übernachtung im festen Zeltcamp.

9. bis 11. Tag Hauptstadt von Spiti und der 4890 m hohe Baralacha La-Pass
Nun fahren wir den höchsten Pässen des Himalaya entgegen. Wir machen einen Stopp in Kaza, der Hauptstadt von Spiti und besuchen das eindrückliche Kloster Kye. Oberhalb von Kye machen wir eine Wanderung. Nahe dem Ort Hikkim gibt es ein Bön-Kloster, das der männliche Teil unserer Gruppe besuchen kann.

Der Kunzum La-Pass liegt bereits auf 4550 m und bildet die Grenze zwischen Spiti und Lahaul. Wir setzen unsere expeditionsartige Reise fort und sehen unterwegs immer wieder eindrückliche Himalaya-Dörfer. Wir erreichen Keylong, wo wir in einem festen Zeltcamp übernachten. Dann fahren wir über den Baralacha La-Pass und erreichen die Chang Tang-Hochebene, auf der Nordseite des Himalaya, auf 4500 m. Die Vegetation wird wieder karg. Auch hier übernachten wir im festen Zeltcamp.


12. und 13. Tag Leh

Fahrt von Sarchu nach Leh. Am nächsten Tag Wanderung zur Shanti Stupa. Die Aussicht auf Leh und das Indus-Tal ist einmalig. Weiter geht es zum Kloster Sankar und zurück nach Leh. Nachmittag zur freien Verfügung. Hotelübernachtung.

14. und 15. Tag Zum Bergsee Pangong Tso
Fahrt über den Chang La-Pass, 5350 m, zu einem der höchst-gelegenen Salzseen der Welt, dem Pangong Tso auf 4250 m.
Ein Spaziergang dem See entlang eröffnet uns immer neue Ausblicke auf den tiefblauen See und die Berge. Eine weitere Wanderung führt uns am folgenden Tag zum kleinen Dorf. Übernachtungen im festen Zeltcamp.

16. Tag Kloster Hemis
Fahrt zurück nach Leh. Unterwegs Besuch des berühmten Klosters Hemis. Wir bewundern unzählige Thangkas von Weltklasse, sehen goldene und silberne Stupas, treten ein in die verschiedenen Tempelräume und bestaunen auch hier die Wandmalereien. Hotelübernachtung.

17. Tag Wanderung bei Rizong
Wir fahren heute ins Dorf Hemis Shukpachan im Sham-Gebiet Ladakhs. Unterwegs besuchen wir das Kloster Rizong und machen eine Wanderung. Das Dorf Hemis Shukpachan hat seinen Namen von den Wacholder-Büschen, die hier wachsen. Dieser Wacholder (Shukpa genannt) spielt eine wichtige Rolle in traditionellen oder religiösen Ritualen in Ladakh. Homestay.

18. und 19. Tag Heimat der Dard
Wir folgen dem Indus in Richtung Norden. Diese Gegend ist bekannt als Heimat der Volksgruppe der Dard. Man meint, dass diese Volksgruppe schon etwa um 300 Jahre vor Christus aus dem heutigen Hunza-Tal eingewandert ist. Wir besuchen die Dörfer Dha und Hanu. Hier trifft man noch heute auf Menschen mit blauen oder grünen Augen. Die vorherrschende Religion der Bevölkerung ist der Buddhismus, ergänzt mit Ritualen und Festlichkeiten, die nur hier praktiziert werden. Die Polyandrie (Vielmännerei) ist ein Teil der Kultur und Frauen haben von alters her das Recht, sich scheiden zu lassen. Weil das Gebiet nicht so hoch gelegen ist, wachsen hier auch Trauben und Chilis. Wir erkunden die Gegend auf einer Wanderung. Übernachtungen im Homestay.


20. Tag Kloster Lamayuru
Fahrt nach Lamayuru und Besuch des berühmten Klosters aus der Drikung Kagyu-Schule. Wanderung durch die Mond-ähnliche Landschaft. Fahrt ins sehr schön auf einem Hügel gelegene Dorf Tingmosgang. Die Gompa von Tingmosgang wurde im 15. Jahrhundert erbaut und das Dorf ist von historischer Bedeutung – der Grenzverlauf zwischen Ladakh und Tibet wurde hier im Treaty von Tingmosgang im 17. Jahrhundert besiegelt. Übernachtung im Hotel.

21. Tag
Heute besuchen wir das museale Kloster Alchi mit seinen einzigartigen Malereien und Kunstschätzen. Später fahren wir weiter zum Kloster Likir. Schon von weitem ist die etwa 7 m hohe, goldfarbene Buddhastatue sichtbar. Likir ist ein aktives Kloster, Mönche wohnen und lernen hier. Fahrt zurück nach Leh. Hotel.

22. und 23. Tag Rückreise
Flug von Leh via Delhi nach Zürich.

 

 



Anforderungen
An den Wandertagen sind wir eine Stunde bis fünf Stunden unterwegs.

Übernachtungen
Alle Übernachtungen in Hotels, Gasthäusern und festen Zeltcamps
(mit Hotelservice und normalen Betten).

Nur drei Gäste pro Fahrzeug
Pro Fahrzeug reisen drei Gäste mit einem Fahrer, abwechslungsweise ist der einheimische Guide in einem der Fahrzeuge dabei.

Himalaya Overland, Reise in Gruppe,
mit Schweizer Reiseleitung

Reisedauer

23 Tage

Reisedatum

04.08.18 - 26.08.18

Preis

Fr. 5850.–

inkl. Taxen auf Langstreckenflug Fr. 520.–

Alle Preise pro Person im Doppelzimmer, inkl. Flüge ab Zürich

 


Leistungen /
Rabatte

 


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Weitere Auskünfte
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